Die historische Entwicklung des Rittergutes Gribow
1898
enstand das Tagelöhnerhaus und die Stellmacherei. In Gribow waren erstmals russische Arbeiter als Schnitter.1907
brannte der Schweinestall mit ca. 35 Schweinen ab. Wieder wurde Brandstiftung vermutet. Polnische und tschechische Schnitter arbeiteten in Gribow; einer wurde wegen Aufwiegelei ausgewiesen.
1908
wurde die mittlere Scheune gebaut.
1911/12
verlegte man den Steindamm zwischen Gribow und Gloedenhof.
1921
starb Axel Bunge (Der Gedenkstein auf dem Hügel im Gutspark erinnert an seine 50jährige Arbeit auf dem Gut.)
Gedenkstein zur 50jährigen Arbeit Axel Bunges in Gribow, Foto 2006:
„Zum Andenken an Axel Bunge; Herr auf Gribow und seine 50jährige Arbeit.
In Dankbarkeit die Seinen.
Gribow, 19. Juni 1922″
1933
übernahm Hans-Felix Bunge das Gut Gribow.
97% der Gribower gehörten dem Reichsnährstand an. Einem Gestapo-Lagebrichtzufolge wurden die Wanderarbeiter (Schnitter) in dieser Zeit als staatspolitisches Probleb gesehen, da auf sie wenig politischer Einfluss ausgeübt werden konnte. (20)
Getreideernte: Hans-Felix Bunge mit Herrn Zander und Herrn Jöhrendt.
1934
richtete eine Maikäferplage in der Landwirtschaft großen Schaden an; die Schulkinder sammelten die Käfer.
Die Gribower Belegschaft bei einem Betriebsausflug zum Schloss Granitz auf Rügen, 1938